Wonderful Places of Art & Culture - Vienna - Ein Wochenende in Wien


In der vergangenen Woche konnte ich endlich Wien besuchen. Schon lange wollte ich die österreichische Hauptstadt erkunden. Leider standen mir dafür, wie vielen anderen Städtetouristen, nur 2 Tage zur Verfügung. In dieser kurzen Zeit wollte ich, wie diese, die herrliche Architektur bewundern, das beste Schnitzel essen, Sachertorte und Co. kosten, auf den Spuren Sissis wandern und natürlich soviel Wiener Flair wie möglich schnuppern.

Im ersten Bezirk, der direkten Innenstadt, lässt sich ganz wunderbar ein erster Eindruck gewinnen. Die riesigen Stadtpaläste fallen dabei sofort ins Auge.

Stadtpalast an der Wollzeile
Schnell erreicht man von hier den Stephansdom und die umliegenden Cafés und Geschäfte. Direkt vor dem Stephansdom können Sie außerdem eine Kutschfahrt in dieser wunderschönen Kulisse buchen.

Kutschenstand am Stephansplatz
Stephansdom Wien
Stephansdom Wien
Vom Stephansdom aus, erreichen Sie außerdem nach einigen Metern das Hotel Sacher mit seiner berühmten Sachertorte.

 

Begrüßungsaufsteller am Hotel Sacher
Hotel Sacher Café
Speisekarte im Hotel Sacher
Außenterrasse des Café Sacher
Hotel Sacher
Direkt gegenüber befindet sich auch die weltbekannte Wiener Staatsoper.

Wiener Staatsoper
Brunnen vor der Wiener Staatsoper
Für eine Auszeit können Sie zum Karlplatz spazieren.



Karlsplatz Wien
Karlsplatz Wien
Die Kunstliebhaber unter Ihnen sollten im Anschluss das Museumsquartier besichtigen. Die Auswahl ist in kurzer Zeit nicht zu schaffen. Suchen Sie sich ein bis zwei Museen aus und lassen Sie sich Zeit, um den ausgestellten Künstlern auch die nötige Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Ich habe mich, bei meinem leider nur sehr kurzen Aufenthalt, für das Kunsthistorische Museum entschieden. Die Sammlung umfasst Meisterwerke aus den wichtigsten Epochen. Ausgestellt werden Werke der großen Meister, unter anderem Bellini, Caravaggio, Raffael, Tizian und Velázquez.

Museumsquartier Wien
Kunsthistorisches Museum Wien
Naturhistorisches Museum Wien
Eingangsportal des Kunsthistorischen Museums
Eingangsbereich im Kunsthistorischen Museum
Rüstungen im Treppenaufgang des Kunsthistorischen Museums
Café im Kunsthistorischen Museum
Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum
Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum

Für die Besucher besonders hervorzuheben sind die Portraits von Velázquez:





Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum
Die Auferstehung Christi - Benvenuto Tisi Garofalo





Medizinschrank

Münzschrank





Schmetterlingshaus Wien


Neue Burg Wien
Albertina Museum
Albertina Museum

Schließlich würde ich Ihnen empfehlen den zweiten Tag auf Schloss Schönbrunn zu verbringen, dem meistbesuchten Ort in ganz Österreich. Schloss Schönbrunn erreichen Sie am besten mit der U-Bahn. Die U4 fährt unter anderem an den Haltestellen Bahnhof-Wien Mitte und Karlsplatz ab. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten.

Frontansicht des Schloss Schönbrunn
Seitenansicht des Schloss Schönbrunn
Garten im Schloss Schönbrunn
Garten im Schloss Schönbrunn
Seitenansicht des Schloss Schönbrunn
Gartenskulpturen im Schloss Schönbrunn
Gartenanlage des Schloss Schönbrunn mit der Gloriette im Hintergrund
Gartenanlage des Schloss Schönbrunn mit der Gloriette im Hintergrund
Gartenanlage des Schloss Schönbrunn
Gartenanlage des Schloss Schönbrunn
Gartenanlage des Schloss Schönbrunn
Neptunbrunnen am Schloss Schönbrunn
Rückansicht des Schloss Schönbrunn einschließlich der Gartenanlage
Rückansicht des Schloss Schönbrunn einschließlich der Gartenanlage
Besonders emfehlenswert ist meines Erachtens die Wagenburg. Diese ist in Sissi's ehemaliger Reitschule belegen und beherbergt 60 Kutschen aus der Kaiserzeit.





Kaiserliche Kinderkutsche


Kaiserlicher Leichenwagen


Nachgebauter Imperialzug der Krönungskutsche des kaiserlichen Hofes aus dem 18. Jahrhundert


Imperialwagen - Krönungskutsche des kaiserlichen Hofes aus dem 18. Jahrhundert
Imperialwagen - Krönungskutsche des kaiserlichen Hofes aus dem 18. Jahrhundert
Nachgebauter Imperialzug der Krönungskutsche des kaiserlichen Hofes aus dem 18. Jahrhundert
Imperialwagen - Krönungskutsche des kaiserlichen Hofes aus dem 18. Jahrhundert
Überblick aus der ersten Etage auf Sissis ehemalige Reithalle, die heutige Wagenburg

Außerdem sehenswert als Kontrastprogramm zum kaiserlichen Hof war für mich das Hundertwasserhaus. Es ist fußläufig vom Bahnhof Wien-Mitte erreichbar.


Hundertwasser Village
Hundertwasserhaus
Hundertwasserhaus
Hundertwasserhaus
Hundertwasser Village
Hundertwasser Village
Hundertwasser Village
Hundertwasserhaus
Schließlich darf die österreichische Küche bei einem Wochenendtrip nach Wien nicht zu kurz kommen.


Der Streit, ob man das beste Schnitzel bei Figlmüller, Plachutta (dort ist insbesondere der Tafelspitz zu empfehlen) oder ganz woanders bekommt, ist nach meinen Erkundigungen und Tests überwertet. Die genannten Restaurants sind beide empfehlenswert. Im Figlmüller habe ich den Vergleichstest zwischen dem Figlmüller-Schnitzel (Schweineschnitzel) und dem (jedoch nur in der Bäckerstraße zusätzlich angebotenen) Kalbsschnitzel gemacht. Es bestand, meiner Meinung nach, kein großer Unterschied. Lediglich die Aufmachung war verschieden. Das Schweineschnitzel war ca. 3-4 mm. dünn geklopft und überdeckte den daruntergelegenen Teller. Das Kalbsschnitzel hingegen bestand aus zwei Teilen, war dicker und ebenfalls sehr gut. Das Wiener Schnitzel aus dem Plachutta ist diesem vergleichbar. Mir ist außerdem aufgefallen, dass unabhängig davon, ob man einen Ur-Wiener oder seit längerem Zugereisten nach einem Schnitzeltipp fragt, jeder anders antwortet. Dies sollte jedoch nicht schlicht als Uneinigkeit verstanden werden, sondern auch dahingehend, dass es an vielen Orten in der Stadt sehr gute Schnitzel und andere typisch österreichische Gerichte gibt. Ein richtig schlechtes Schnitzel anzubieten verstößt quasi gegen die Wiener Ehre, sodass man in den verschiedenen Restaurants eher gutes Essen als etwas schlechtes erwarten kann. Wir Touristen können dementsprechend in unserer Restaurant-Wahl nicht viel falsch machen. Übrigens gibt es die beliebte Käsewurst, auch die "Eitrige" genannt, am Würstchenstand Bitzinger an der Albertina.


Für den süßen Zahn gibt es in Wien selbstverständlich auch allerhand. Ich habe mich dabei auf die Klassiker beschränkt, nämlich die Sachertorte und den Kaiserschmarrn.


Letztendlich war die Zeit in Wien zu kurz bemessen. Insbesondere Kunstbegeisterte sollten mindestens 4-5 Tage einplanen. Hätte ich einige Tage mehr zur Verfügung gehabt, wäre ich sehr gerne ins Belvedere-Museum zur Klimt-Ausstellung gegangen oder auch in das Albertina, das, neben dem in diesem Beitrag dargstellten Kunsthistorischen Museum, schließlich auch eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt enthält.

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